Was sind Flachbeutel mit Rezyklatanteil?
Flachbeutel mit Rezyklatanteil enthalten Post-Consumer-Rezyklat (PCR) – also LDPE-Granulat aus dem Haushalts-Recyclingstrom –, das nach industrieller Aufbereitung erneut zu Folie verarbeitet wird. Im Unterschied zum klassischen Industrie-Rezyklat schließt PCR den Kreis dort, wo die meisten Verpackungen entstehen – beim Endkunden. Für Marketing-Aussagen und ESG-Audits ist PCR aussagekräftiger als Industrie-Rezyklat, weil es echte Kreislaufwirtschaft repräsentiert.
Flachbeutel sind technisch besonders gut für hohe PCR-Anteile geeignet, da ihre einfache Single-Layer-Struktur Rezyklat ohne Kompromisse in der Funktionalität aufnehmen kann. Während Verbund-Folien mit Hochbarriere-Schichten oft auf 30 % PCR limitiert sind, lassen sich Flachbeutel auch mit 80 % PCR-Anteil zuverlässig produzieren. Der Rezyklatanteil ist exakt definiert und wird durch das GRS-Zertifikat (Global Recycled Standard) lückenlos vom Sammelplatz bis zum Endprodukt nachgewiesen.
Unser Sortiment Flachbeutel mit Rezyklatanteil ist für nicht-lebensmittelbezogene Anwendungen (Industrie-Variante) bestimmt; für den direkten Lebensmittelkontakt befinden sich rLDPE-/PCR-Folien noch in der Testphase für die Lebensmittelechtheit. Die Folie ist je nach Quote leicht töniger als reine Neuware – viele Marken nutzen diesen Effekt sogar gezielt als authentisches Recycling-Signal. Auf Anfrage liefern wir GRS-Zertifikate, Cradle-to-Gate-Daten und Konformitätserklärungen zur Dokumentation Ihrer Nachhaltigkeits-Claims.

